Camel coat & leo scarf

Während sich wohl die meisten über das momentane Wetter ärgern dürften, freue ich mich total darauf. Abgesehen von gemütlichen Tagen auf der Couch, eingekuschelt in eine warme Decke mit Tee und einem guten Buch, kann ich es vor allem kaum erwarten, meine Mäntel wieder auszuführen. Meine neueste Errungenschaft, die ich bereits im August im ZARA in Erfurt gekauft habe, ist derzeit man absoluter Favorit: Schon längere Zeit war ich auf der Suche nach einem Mantel in einem schönen Camel-Ton. Leider weiß ich den genauen Preis nicht mehr, allerdings dürften es um die 50 oder 60 Euro gewesen sein, was ich für einen Mantel völlig im Rahmen finde. Anfangs war ich mir unsicher, ob mich die Farbe etwas blass wirken lässt – vermutlich ist das auch wirklich der Fall 😀 – allerdings kann man mit dem richtigen Schal schnell Abhilfe schaffen.

Während ich in der Regel eher den sportlichen Look bevorzuge, habe ich mich bei diesem Outfit für einen doch recht eleganten, schicken Stil entschieden. Die spitz zulaufenden Boots von Vagabond greifen die Wirkung des Mantels auf und gehören zu meinen absoluten Lieblingsschuhen im Herbst. Der Schal war hingegen ein Spontankauf (ebenfalls im ZARA): Ich bin eigentlich kein großer Fan von Leo-Mustern. Als ich ihn aber im Laden sah und zusammen mit dem Mantel anprobierte, habe ich mich direkt in die Kombi verliebt und musste ihn mitnehmen. Er ist schön kuschelig und hält dementsprechend auch bei kälteren Temperaturen zuverlässig warm. Ich trage die beiden neuen Teile in meinem Kleiderschrank derzeit wirklich häufig, sodass sie definitiv auf meine Autumn-Favorites-Liste wandern.

Welche Kleidungsstücke und Accessoires dürfen bei euch im Herbst keinesfalls fehlen? Ich freue mich über jegliche Inspirationen! 🙂

Kommt gut in den Donnerstag, ihr Lieben – das Wochenende steht bereits vor der Tür!

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Dress & boots – my favorite combo

Heute gibt es den vorerst letzten Outfit-Post mit meinen langen Haaren. Als ich eben die Fotos durchgeschaut habe, war ich ganz überrascht, wie lang sie eigentlich waren. 😀 Allerdings habe ich ihnen bis jetzt keine Sekunde nachgetrauert und bin mir eigentlich sicher, dass ich meinen Long Bob jetzt erst einmal behalten möchte.

Da der Herbst nun endlich Einzug gehalten hat, ist es wieder Zeit für meine allerliebste Outfitkombi: Stiefel mit Kleidern. Zwar kann ich auch im Sommer nicht vollständig darauf verzichten, allerdings sind Boots bei richtig warmen Temperaturen denkbar unpraktisch. Vor Kurzem wurde ich bei Deichmann durch eine Freundin auf die wunderschönen Stiefel aufmerksam, die sie derzeit im Sortiment haben. Sie sind aus Kunstleder, aber von unglaublich guter Qualität: Für etwa 40 Euro bekommt ihr dort butterweiche Boots, die dazu auch noch wahnsinnig bequem sind. Ich konnte also einfach nicht an den schwarzen Nietenboots aus der Ellie Goulding Kollektion vorbeigehen – sie passen einfach zu allem, egal ob zu Jeans, Röcken oder Kleidern.

Kombiniert habe ich sie mit einem schlichten weißen Kleid, meinem Western-Taillengürtel, einer dicken Strumpfhose und meinem Azteken-Cardigan. Wenn es draußen noch kälter ist, würde ich einfach meine Lederjacke oder einen schwarzen Mantel überziehen. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf die kälteren Tage freue: Kuschelige Schals, Wollsocken, Tee und ein gutes Buch – mehr brauche ich gar nicht zum glücklich sein. 😀

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr jetzt schon keine Lust mehr auf Regen und kalte Temperaturen oder freut ihr euch genauso wie ich auf den Herbst und Winter?

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Stay positive even during tough times

Hallo meine Lieben ❤

Ich sitze gerade im Café und habe soeben beschlossen, dass es heute mal wieder Zeit für einen etwas tiefgründigeren Beitrag ist. So gern ich mich auch mit Mode und anderen verhältnismäßig unwichtigen Dinge beschäftige, philosophiere ich auch über all das, was in meinem Leben, aber auch im Leben anderer passiert. So auch letztes Wochenende. Unter Umständen haben einige von euch über Instagram mitbekommen, dass ich auf das Lollapalooza Festival gehen wollte. Die Karten hatten wir bereits, Zug- und Bustickets waren gebucht und einen Tag vorher dann die plötzliche Wendung: Wir konnten aus persönlichen Gründen nicht gehen. Zwar möchte ich auf eben diese Gründe nicht genauer eingehen, allerdings könnt ihr euch die Enttäuschung vermutlich grob ausmalen. So sehr hatte ich mich vor allem auf Mumford&Sons und die Foo Fighters gefreut. Für die Situation konnte letztendlich niemand etwas, aber das Wochenende war nichtsdestotrotz mehr oder weniger gelaufen – nicht nur wegen des verpassten Festivals, sondern vor allem wegen der Dinge, die passiert sind. Sicher wart auch ihr schon einmal an einem Punkt, an dem ihr euch gefragt habt, warum manches so läuft, wie es läuft. Wir sind in solchen Momenten weit davon entfernt zu verstehen, was da gerade überhaupt vor sich geht. Das Verarbeiten solcher Dinge braucht seine Zeit, die wir uns auch nehmen sollten. Eine Sache, die ich in dem Zusammenhang sehr wichtig finde: Geht durch diese Zeit gemeinsam. Egal, ob ihr selbst betroffen seid oder eine Freundin oder ein Familienmitglied – vertraut euch jemandem an oder steht euren Lieben zur Seite, niemand sollte durch solche Phasen alleine gehen.

Da ich mit diesem Beitrag allerdings eine ganz andere Intention habe als eine traurige Stimmung zu verbreiten, möchte ich euch vielmehr dazu ermutigen, solchen Schicksalsschlägen die Stirn zu bieten. In meinem konkreten Fall hatte ich das ganze Wochenende mehr oder weniger Lust auf – sage und schreibe – nichts. Gerade in solchen Momenten zwinge ich mich aber dazu, rauszugehen. Sicher braucht man hin und wieder auch die Zeit für sich selbst, um Dinge zu verarbeiten. Ich habe allerdings für mich festgestellt, dass ich gerade dann dazu tendiere, mich in etwas reinzusteigern, das mir nicht gut tut. Wenn ich dagegen Menschen um mich herum habe und Dinge tue, die mir Spaß machen, komme ich auf andere Gedanken und nehme einiges sogar viel intensiver wahr als in „gewöhnlichen“ Momenten. So auch letzten Freitag: Aufgrund des geplanten Festivals hatte ich einen Tag Urlaub und habe mir überlegt, was ich damit nun anstelle. Zuhause in der Bude rumsitzen kam nicht in Frage. Dementsprechend beschloss ich kurzerhand, mir endlich meine Haare abschneiden zu lassen. Ein ganzes Stück – die langen Zottel hatte ich schon ewig satt. 😀 Das Ganze hört sich womöglich ziemlich primitiv an, aber ihr glaubt gar nicht, wie gut so eine optische Veränderung tun kann. Ich möchte damit jetzt niemanden dazu ermutigen, sich die Haare abschneiden zu lassen 😀 – alles, was ich damit sagen möchte, ist: Tut etwas für euch selbst, das euch gut tut.

Nach meinem Friseurbesuch bin ich die Shoppingstraße in Köln entlang geschlendert. Mittlerweile wohne ich bereits seit fünf Jahren in der Stadt und habe bereits zig Straßenmusiker auf der Schildergasse und Hohen Straße gehört. Viele davon fand ich gut, allerdings habe ich die entsprechende Musik dann meist eher im Vorbeigehen genossen. An dem besagten Freitag habe ich jedoch alles um mich herum viel intensiver wahrgenommen. So hörte ich von Weitem eine richtig tolle Stimme und schöne Gitarrenklänge, die mich direkt gepackt haben. Letztendlich habe ich mich also umgedreht und bin Richtung Musik gelaufen – mein Verhalten war sicher mit meiner sensiblen Grundstimmung an diesem Tag geschuldet, allerdings hat mir diese spontane Entscheidung einen der schönsten und bereicherndsten Abende seit Langem beschert. Als ich vor dem Musiker stand, weiterhin total begeistert von seinem Gitarrenspiel und Gesang, bin ich durch die CDs vor ihm auf seine Instagram Seite und die einer seiner Freunde (ebenfalls ein Musiker) aufmerksam geworden. Ich habe einen seiner Songs bei meinen Instagram Stories hochgeladen und ihn darauf verlinkt, da ich der Meinung bin, dass ihn viel mehr Leute hören sollten. Kurz darauf bekam ich eine Nachricht von ihm.

In dieser stand, dass er und sein Freund diesen Abend in einem kleinen Teeladen ein intimes Konzert spielen würden. Auch wenn ich zuhause etwa zehn Minuten Zeit hatte, um mich fertig zu machen, beschloss ich, hinzugehen. Da so spontan niemand Zeit hatte, war es zugegebenermaßen auch eine kleine Überwindung, sich alleine auf den Weg zu einem Konzert zu machen. Eigentlich genieße ich sowas lieber in Gesellschaft. Vor Ort war ich dann aber direkt begeistert von der schönen Atmosphäre: Es waren viele liebe Leute dort, alles roch nach gutem Tee und Duftkerzen, draußen regnete es und wir wurden mit tollen Akustikklängen belohnt. Wir erfuhren von den beiden, was hinter jedem einzelnen Song, den sie spielten, steckt und sie erzählten uns davon, wie einige der Lieder entstanden sind. Lange nicht mehr habe ich mich so inspiriert und bereichert gefühlt. Dabei erfuhr ich auch, dass in besagtem Teeladen öfter solche Konzerte oder auch Lesungen stattfinden. Für den einen oder anderen mag das keine besondere Sache sein, mir hat gerade das Erlebnis aber wieder eines vor Augen geführt: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Zwar habe ich ein Festival verpasst, dafür aber einen Austausch mit wahnsinnig talentierten Musikern erlebt und einen Ort gefunden, den ich in Zukunft definitiv öfter für solch kleine Konzerte aufsuchen werde. Einen Ort, auf den ich vermutlich niemals aufmerksam geworden wäre, wäre ich an diesem Wochenende in Berlin gewesen. Zwar tröstet diese tolle Erfahrung nicht über alles hinweg, sie macht aber Hoffnung, dass da draußen ganz viele schöne Dinge nur darauf warten, von uns entdeckt zu werden. Führt euch das immer wieder vor Augen. ❤

In diesem Sinne: Keep being inspired!

Overall love

Vor Kurzem war es soweit: Die erste Latzhose durfte bei mir einziehen. Im Trend liegen die Einteiler ja schon lange: Egal, ob Denim oder Stoff – ein Hingucker sind sie allemal. Jedermanns Sache sind sie vermutlich nicht, allerdings liebe ich den lässig-lockeren Look und finde es vor allem toll, wie vielfältig sie sich kombinieren lassen. Die Variante, für die ich mich entschieden habe, ist von der H&M Conscious Kollektion. Ich kenne mich und weiß dementsprechend einfach, dass eine schwarze Basic-Variante die beste Wahl für mich ist.

Leider kann ich sie aufgrund des Wetters nahezu kaum mehr einfach für sich tragen: Deshalb habe ich bei meinem heutigen Look eine blickdichte, warme Strumpfhose und meine geliebten Doc Martens, die bei sowohl bei Regen und kalten Temperaturen als auch bei Sonnenschein perfekt sind, dazu kombiniert. Unter meinem Overall trage ich ein schlichtes, weites Shirt von Monki.

Meinen Schmuck habe ich ebenso recht simpel gehalten: Meine neue Uhr von Swatch passt perfekt zu dem Casual Outfit und lässt sich ideal mit meiner David Smallcombe Armspange und meinem Mon Coeur Armband kombinieren. Die dezente Kette mit Plättchen-Anhänger stammt aus der Schmuck Kollektion von Claire Marshall, meiner absoluten Lieblings-YouTuberin, die mich wahnsinnig inspiriert. Außerdem habe ich mich dazu entschieden, mal wieder Brille zu tragen. Das mache ich zum einen viel zu selten, zum anderen fand ich, dass sie den Look stimmig ergänzt. 🙂

Wie steht ihr zu Latzhosen? Verbindet ihr sie eher mit einem Bauarbeiter-Flair oder liebt ihr sie genauso wie ich? 😉

Fühlt euch gedrückt und startet morgen gut in die neue Woche! ❤

Are you ready for some healthy cheesecake?

Kennt ihr das? Ihr macht eine Ernährungsumstellung, die alles in allem super funktioniert, wären da nicht manchmal Gedanken wie: „Ach, könnte ich doch bloß XY essen…“. Für mich ist das der Fall bei Käsekuchen: Stellt man mir ein Stück davon auf den Tisch, kann ich definitiv nicht „Nein“ sagen. Und versteht mich nicht falsch: Ein Cheat Day ist meines Erachtens hin und wieder in Ordnung, allerdings überkommt mich der Hunger auf ein Stück Kuchen weit häufiger als alle paar Tage oder Monate. 😀 Dementsprechend musste ich mich einfach über gesunde Käsekuchen-Varianten informieren und bin bei Instagram auf das Profil von inlukaali aufmerksam geworden. Ich bin ganz begeistert von ihren Rezepten, die sich übrigens nicht nur auf das Backen beziehen: Auch leckere Pasta-Variationen, Pancakes oder Fischrezepte warten dort auf euch. Ich habe bereits Muffins bestehend aus weißen Bohnen (ja, ihr habt richtig gehört!), Pflaumen, Kakaopulver, Eiern, Magerquark, Backpulver, Vanillepuddingpulver und Süßstoff gemacht und mich an besagtem Käsekuchen probiert. Wie immer bin ich bei gesunden Kuchen zu Beginn immer etwas skeptisch. Ob er wohl geschmeckt hat?

Käsekuchen mit fruchtigen Beeren und knusprigen Keksbröseln: Das Rezept

Für einen Kuchen von insgesamt 772 Kalorien braucht ihr folgende Zutaten für den „Teig“:

  • 500 g Magerquark
  • 37 g Vanillepuddingpulver
  • 50 ml Wasser
  • 2 Eier
  • 1 Zitrone (Schale und Zitronensaft)
  • 20 g Birkenzucker (Xylith)
  • 1/2 Kappe Flüssigsüßstoff

Das Topping besteht hingegen aus folgenden Bestandteilen:

  • 50 g Brombeeren
  • 40 g Heidelbeeren
  • 50 g Himbeeren
  • 2 zuckerfreie Kekse

Übrigens: Ich verwende immer eine 18 Zentimeter Durchmesser Kuchenform. So habe ich für mehrere Tage ein leckeres Frühstück und kann gegebenenfalls ein paar Stückchen einfrieren.

Zunächst solltet ihr die Eier trennen und das Eiklar mit dem Birkenzucker schaumig schlagen. Daraufhin rührt ihr das Vanillepuddingpulver mit 50 Millilitern Wasser an. In einer dritten Schüssel vermengt ihr sodann das Eigelb mit dem Magerquark, der Zitronenschale, dem Zitronensaft und dem flüssigen Puddingpulver. Im Anschluss müsst ihr das schaumig geschlagene Eiklar nur noch unter die Masse heben und alles zusammen in die gefettete Kuchenform geben. Dann geht es auch schon ans Dekorieren: Die Beeren können genauso wie die Keksbrösel nach Lust und Laune auf dem „Teig“ verteilt werden. Zuckerfreie Kekse bekommt ihr übrigens von Coppenrath & Wiese – den Tipp habe ich auch auf dem Instagram Profil von inlukaali gelesen: Ich finde die Kekse übrigens wirklich total lecker. 🙂

Der Kuchen muss dann für etwa eine Stunde bei 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze in den Ofen. Auch hier habe ich einen Tipp von ihr berücksichtigt und nach kurzer Zeit etwas Alufolie über die Form gegeben: Andernfalls wäre er mir oben tatsächlich zu dunkel geworden.

Den Kuchen habe ich dann zusammen mit meinem derzeitigen Lieblingstee „Be Happy“ von Cupper (dazu etwas Mandelmilch) serviert. Für mich einfach die perfekte Kombi! Aber nun zum Geschmackstest: Ich finde den Kuchen wirklich superlecker! Ganz eventuell hätte ich ein wenig mehr Birkenzucker verwenden können, allerdings esse ich seit meiner Ernährungsumstellung ohnehin nicht mehr allzu süß, sodass es mich nicht großartig gestört hat. Generell würde ich ihn eher als fruchtig-erfrischend beschreiben – die Keksbrösel runden dabei das Ganze harmonisch ab. Für mich ist klar: Diese gesunde Käsekuchen-Variante mache ich definitiv öfter! Abgesehen vom guten Geschmack ist er nämlich wirklich im Handumdrehen zubereitet. Probiert ihn unbedingt mal. 😉

Ich wünsche euch noch einen zauberhaften Sonntag mit hoffentlich ganz viel Kuchen!