The perfect gift for your grandparents

Ich bin sicher nicht die Einzige, der es so geht: Wenn der Geburtstag des Opas oder der Oma naht, stellt man sich jedes Jahr aufs Neue die Frage, was man denn schenken könnte. Eigentlich, so betont es mein Opa immer, haben sie ja schon alles. So stand ich auch dieses Jahr vor seinem großen Tag wieder vor der Frage, was ich ihm denn schenken könne.

Mit leeren Händen wollte ich selbstverständlich nicht kommen, allerdings gestaltete sich die Suche nach einem passenden Geschenk nicht gerade einfach – so ganz ohne jegliche Anmerkung beziehungsweise ohne Tipp.

Nach etwas Recherche bin ich auf eine Website aufmerksam geworden, die Geschenkzeitungen verkauft. Dabei handelt es sich aber nicht um irgendwelche Exemplare: Vielmehr sind es Original-Ausführungen aus dem jeweiligen Geburtsjahr. Oftmals lassen sich sogar Zeitungen finden, die am exakten Geburtsdatum verkauft wurden. Zugegebenermaßen sind diese nicht gerade günstig, allerdings weiß ich, dass mein Opa geschichtlich sehr interessiert ist. Außerdem: Wen von uns würde nicht interessieren, was am Tag seiner Geburt auf der Welt geschah?

Auf der Website konnte man sich sogar eine Geschenkmappe erstellen, die zwei Zeitungen aus dem Geburtsjahr und eine Urkunde umfasst, auf welcher der Beschenkte namentlich erwähnt wird. Außerdem hat man dabei die Möglichkeit, ein paar individuelle Zeilen einzufügen. Geliefert wird alles gesammelt in einem schönen, festen roten Einband. Ich war von der Aufmachung wirklich begeistert! Es war wahnsinnig spannend, ausgewählte Artikel durchzulesen, die alte Schrift und die Unterschiede in der Aufmachung der Zeitung im Vergleich zu heute zu sehen. Mindestens genauso darüber gefreut hat sich außerdem mein Opa – wir haben ihn auf der Feier mehrfach die Zeitungen rausholen und lesen sehen. Gerade deshalb wollte ich euch diesen kleinen Tipp keinesfalls vorenthalten.

Vielleicht fällt euch ja auch jemand ein, den ihr beschenken könnt. 😉 Welches Geschenk kam denn bei euren Großeltern besonders gut an? 🙂

Ich wünsche euch einen tollen Start ins Wochenende!

Sardinia – or: how to cure your wanderlust and find yourself

Lange ist es her seit ich meinen letzten Blogbeitrag online gestellt habe. Die Gründe hierfür waren ganz unterschiedlicher Natur: Letztendlich war es eine Mischung aus einigen privaten Angelegenheiten und der zugegebenermaßen fehlenden Motivation zum Schreiben. Ich habe hin und her überlegt, wie ich hier nun wieder einsteigen könnte. Mir persönlich ist es wichtig, hier auf meinem Blog auch einmal über Dinge zu schreiben, die weniger angenehm sind – denn seien wir mal ehrlich: Nicht immer läuft alles glatt im Leben und ich sehe keinen Grund dafür, alles beschönigen zu müssen. Zwar werde ich keine Details aus meinem Privatleben erzählen, allerdings möchte ich sehr gerne mit euch teilen, was meine Gedanken in einer doch recht schweren Zeit zu Beginn des Jahres waren und wie ich es geschafft habe, wieder völlig positiv gestimmt und unbeschwert mein Leben zu genießen. 🙂

Als ich etwa 18 war, entdeckte ich bereits das Reisen für mich. Vor allem das alleinige Bereisen ferner Länder war für mich einfach die beste „Therapie“. Für manche mag das komisch klingen und ich gebe euch natürlich dahingehend recht, dass das gemeinsame Erkunden neuer Orte mit dem richtigen Travel Buddy unheimlich viel Spaß macht. Der Vorteil daran ist vor allem, dass man die gemeinsamen Erlebnisse auch noch lange später zusammen Revue passieren lassen kann. Trotzdem war es vor allem das Alleinreisen, das mich im Leben weitergebracht und mir immer ein Stück mehr dazu verholfen hat, mich selbst zu finden.

Als ich nach dem Abitur mein Au Pair Jahr gemacht hatte, habe ich innerhalb dieser Zeit einige Reisen in den USA alleine unternommen. Manche Ziele von mir waren für die anderen Au Pairs einfach nicht interessant. Eine Reise dorthin deshalb sausen zu lassen, kam für mich jedoch niemals in Frage. Zugegebenermaßen kostete es mich anfangs einiges an Überwindung. Ich war gerade erst volljährig, flog alleine in eine fremde Stadt und musste mich zurechtfinden. Gerade in dieser Zeit lernte ich mich allerdings viel besser kennen: Ich merkte, dass ich mich unheimlich schwertat, auf andere Menschen zuzugehen. Ich war schüchtern, hatte Angst, etwas Falsches zu sagen und mich zu blamieren. Beim Alleinreisen war ich dann plötzlich dazu gezwungen, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten: Sei es, weil ich mich verlaufen hatte oder einfach nur Tipps von Einheimischen wollte. Ich kann gar nicht beschreiben, wie viel Überwindung mich das damals kostete. Doch von Gespräch zu Gespräch fiel es mir leichter und ich war schon fast überrascht, welche tollen Begegnungen auf mich warteten.

Sich anderen Menschen zu öffnen, kann eine wirklich große Bereicherung sein: So denke ich zum Beispiel bis heute an Michael zurück, ein etwa 50-jähriger Mann, der vor ziemlich genau sechs Jahren neben mir im Flugzeug saß. Ich musste von meiner Au Pair Schule in New York nach Chicago zu meiner Gastfamilie. Mein Direktflug wurde gecancelled, sodass ich letztendlich von New York nach Charlotte und von dort aus nach Chicago fliegen musste (Sinn machte das natürlich überhaupt nicht). Da der erste Flug große Verspätung hatte, hatte ich sagenhafte zehn Minuten, um in Charlotte mitten in der Nacht den letzten Flug nach Chicago zu bekommen. Bereits im Flugzeug war ich total angespannt, habe mit meinen süßen 18 Jahren fast angefangen zu heulen und dachte, ich erreiche niemals mehr meine Gastfamilie. 😀 Michael schien dies wohl gemerkt zu haben und hörte sich meine nervösen englischen Wortfetzen an, während ich nur bemüht war, Contenance zu wahren. Da er in Charlotte wohnte und oft am Flughafen war, erklärte er sich bereit dazu, der Crew Bescheid zu sagen, dass ich als erste mit ihm aussteigen dürfe und er mich daraufhin zum richtigen Gate bringt. Ich sehe uns noch heute durch den halben Flughafen rennen – unglaubliche zwei Minuten vor dem Schließen des Flugsteigs war ich dann letztendlich dort. Ich hätte mich gerne viel ausführlicher bedankt, aber Michael meinte nur: „Ich habe selbst zwei Töchter. Wenn es den beiden so gehen würde, würde ich auch wollen, dass ihnen jemand hilft.“ Michael hat damals wirklich meinen Tag gerettet und war sich dessen vermutlich gar nicht richtig bewusst. Auch die folgenden Jahre hatte ich wahnsinnig inspirierende Begegnungen mit Menschen, die mir auch heute noch so präsent sind, als wären sie gestern passiert. Alle Leute, die ich auf meinem Weg getroffen habe, haben mit zu der Person beigetragen, die ich heute bin. Soziale Kontakte waren für mich seit jeher nichts mehr Beängstigendes, sondern vielmehr etwas Bereicherndes.

Einige Zeit später reiste ich dann mit meinem damaligen Freund durch die Gegend: Sowohl Städtetrips übers Wochenende als auch lange Reisen in weit entfernte Länder waren einzigartige gemeinsame Erlebnisse, über die wir noch lange gesprochen haben. Wie ich eingangs ja bereits erwähnt habe, macht es einfach Spaß, mit dem richtigen Reisepartner neue Orte zu entdecken – und ganz nebenbei verbinden all die faszinierenden Einblicke einfach.

Anfang diesen Jahres wurde meine Welt dann allerdings ziemlich auf den Kopf gestellt: Nach der Trennung von meinem Freund folgten direkt die Abschlussprüfungen für mein Studium und die Suche nach einer neuen Wohnung begann. Wie eingangs erwähnt, gehe ich hier nun nicht auf Details ein (weil es auch einfach nichts zur Sache tut), allerdings muss man vermutlich nicht gerade über besondere Fähigkeiten verfügen, um sagen zu können, dass es mir nicht sonderlich gut ging. Ich traf mich viel mit Freunden, war viel feiern – kurzum: ich war eigentlich nur unterwegs, um mich möglichst wenig mit mir selbst beschäftigen zu müssen. Grundlegend falsch finde ich so ein Vorgehen gar nicht unbedingt, allerdings ist es meiner Meinung nach auch kein sinnvoller dauerhafter Zustand. Zu irgendeinem Zeitpunkt sollte es zur Selbstreflexion kommen. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, selbst gar nicht mehr genau zu wissen, wer ich eigentlich bin und was ich überhaupt möchte. Nach einigen Umwegen beschloss ich, mich wieder voll und ganz auf mich selbst zu konzentrieren. Ein wichtiger Schritt für mich war dabei auch das Alleinreisen. Jahrelang hatte ich es nicht mehr gemacht – trotzdem buchte ich ohne groß zu überlegen eine Woche Sardinien, Villasimius. Auf die Idee kam ich beim Durchblättern eines Fotoalbums. Ich sah mich auf den Fotos als kleines Mädchen im kristallklaren Wasser schwimmen und wusste einfach: „Da will ich nochmal hin!“. Kurz vor Beginn der Reise bekam ich dann allerdings Panik. Kann ich das alles überhaupt noch alleine? Was ist, wenn was schiefgeht? Und was mache ich, wenn ich Flugangst bekomme (eine Angst, die ich scheinbar ohne Grund zum ersten Mal vor etwa zwei Jahren erfahren habe)? Auf der anderen Seite sagte ich mir: „Du bist schon mit 18 alleine durch die Gegend gereist und es hat dir nichts ausgemacht. Stell‘ dich nicht so an!“ Einige mehr oder minder ausgeprägte Panikanfälle später 😀 stieg ich dann recht nervös ins Flugzeug. Und was soll ich sagen? Sobald ich auf meinem Sitz saß, war die Angst wie weggeblasen. Ich weiß nicht, was es war – es war einfach so. Ich genoss die zwei Stunden Flug nach Cagliari und wusste bereits zu dem Zeitpunkt, dass die Reise eine ganz besondere für mich sein würde

Dort angekommen wurde ich von einem Fahrer in Empfang genommen – ich hatte den Transfer zum Hotel gebucht. Auf Sardinien ist ein Mietwagen durchaus sinnvoll und hätte ich so einen Urlaub wie all die zuvor geplant, wäre das auch meine erste Wahl gewesen. Allerdings ging es mir persönlich dieses Mal um Entspannung und darum, dass ich wieder ganz zu mir komme. Die Fahrt zum Hotel Xenia, das ich euch übrigens uneingeschränkt empfehlen kann, dauerte etwa eine Stunde. Mit dem Fahrer konnte ich mich nur sehr bedingt auf Englisch unterhalten, allerdings fiel mir direkt wieder die unbekümmerte, liebe Art der Italiener auf. Stets freundlich, hilfsbereit, lachend und mit einer ausgeprägten Liebe zum Leben, die nach außen wirkt. Der Weg dorthin war traumhaft schön: Die Serpentinen schlängelten sich durch das Gebirge und von ganz oben hatte man einen atemberaubenden Blick auf endlos scheinende Strände und das kristallklare Wasser. Am Hotel angekommen, erkundete ich direkt den überschaubaren Ort Villasimius. Verlaufen habe ich mich trotzdem direkt. 😀 Nichts hätte mich in dem Moment allerdings weniger stören können: Ich hörte die Menschen angeregt Italienisch sprechen (für mich die schönste Sprache auf der Welt), es roch nach Meer und leckerem Essen.

Ich mietete mir für die ganze Woche ein Fahrrad, um mehrere Strände problemlos erreichen zu können. Der Weg war zwar mitunter etwas lang, aber ich kann mir auch durchaus Schlimmeres vorstellen als mit dem Rad Sardinien zu erkunden und die Gegend auf sich wirken zu lassen. 🙂 Neben Punta Molentis und dem Simius Beach war vor allem Porto Giunco ein absoluter Traumstrand: Weißer, feiner Sand und türkises, klares Wasser – was will man mehr? Für mich ist es bis heute ein Rätsel, warum Menschen bei so einer Beschreibung ausschließlich an weit entfernte Orte wie die Malediven denken. Manchmal sind die schönsten Plätze auch direkt „um die Ecke“.

Die Abende ließ ich in der Regel in einem Restaurant ausklingen, bestellte das sardische Bier Ichnusa und probierte mich durch Pasta, Pizzen und Fischgerichte. Ich kann nicht behaupten, dass ich die komplette Zeit über irgendwann einmal richtig schlecht gegessen hätte. Es war einfach ein Traum. ❤

Allerdings habe ich Villasimius nicht nur zu Fuß und mit dem Fahrrad erkundet: Ich entschied mich – wie auch in jedem anderen Urlaub zuvor, sofern ich die Gelegenheit gehabt habe – für einen Ausritt. Die Maneggio Tanka bietet jeden Tag von 17 bis 19 Uhr Ausritte an, die wirklich unglaublich sind: Man gelangt an Orte, die man so niemals sehen würde. Die Ausblicke waren gigantisch und man hatte das Gefühl, eins mit den Tieren und der Natur zu sein. Ich hatte eine unfassbar schöne Zeit und da die zwei Stunden wie im Flug verstrichen sind, meldete ich mich zwei Tage später noch einmal für einen Ausritt an. 😉

Während meines Urlaubs lernte ich außerdem viele Leute kennen. Besonders begeistert und fasziniert hat mich dabei wieder die Leichtigkeit, mit der sie durchs Leben gehen – etwas, das mir die letzten Monate ein wenig verlorengegangen zu sein scheint. Vielleicht geht es der/dem einen oder anderen ja im Moment ähnlich und ich konnte euch mit diesem kleinen Reisebericht ein wenig inspirieren. Manchmal ist eine Reise in ein anderes Land nämlich nicht gleichbedeutend mit dem bloßen Erkunden des entsprechenden Ortes. Manchmal steckt viel mehr dahinter. Traut euch und reist auch einfach mal alleine – es gibt sicher das eine oder andere Ziel, das für euch interessant ist. Neben all den neuen Eindrücken könnt ihr euch auf eine ehrliche Auseinandersetzung mit euch selbst freuen. Und glaubt mir: Die ist es auf jeden Fall wert.

Snowy Berlin: Kuschelig-warm mit Vater Natur Knit!

Diese Woche war es nach langer Zeit wieder einmal so weit: Es ging nach Berlin! Die Stadt verbinde ich mit zahlreichen Umstrukturierungen in meinem Leben. Während vor gut drei Jahren mit einem Besuch in der Hauptstadt ein neues Kapitel in meinem Leben eingeleitet wurde, geht eben dieses gerade zu Ende. Trotzdem muss ich sagen: Die Trauer überwiegt dabei nicht, wenngleich sie natürlich da ist. Ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass alles im Leben seinen Grund hat und freue mich nun auf einen Neuanfang. Ehe ich jetzt abschweife (vielleicht mache ich zu der Thematik einen separaten Blogbeitrag, das muss ich mir allerdings noch überlegen), muss ich vielmehr festhalten, dass ich ein paar wundervolle Tage in Berlin hatte! Dabei habe ich zum einen meinen langersehnten Tattootermin wahrgenommen und eine Freundin aus der Heimat besucht. Es war wirklich toll, wieder einmal rauszukommen und andere Gesichter beziehungsweise eine andere Gegend zu sehen. Geht es euch auch manchmal so? 🙂

Da ich das ganze Sightseeing Programm in Berlin schon hinter mir habe, haben meine Freundin und ich die gemeinsame Zeit vorrangig mit Reden verbracht. Ich hatte das Gefühl, dass uns beiden das ganz gut tat – manchmal muss man ja auch einfach nicht von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten hetzen. Abgesehen von meinem Tattootermin machten wir also nur die Hackeschen Höfe unsicher – ein wahres Shoppingparadies sag‘ ich euch. 😀 Da es in Berlin wirklich schweinekalt war (Schneesturm inklusive), musste ich mich natürlich auch kleidungstechnisch auf die Zeit dort einstellen. Während ich bei meinem kompletten Look – wie so häufig – auf Schwarz setzte, habe ich mit meiner neuen Mütze von Vater Natur Knit einen kleinen Farbakzent gesetzt. Mir gefällt die Farbe supergut und die Mütze hält wirklich warm: Bei dem eisigen Wind und den Temperaturen in Berlin konnte ich sie ja auch gut auf die Probe stellen! 🙂 Die Mützen werden in Handarbeit gefertigt und individuell auf die Trägerin/den Träger angepasst: So musste ich zuvor meinen Kopfumfang angeben. Was mir außerdem gut gefällt, ist der leichte Oversized-Look (sofern man bei Mützen davon sprechen kann 😀 ). Auf dem Kopf wirken sie einfach total süß und niedlich, finde ich. Außerdem könnt ihr bei den Mützen zwischen zahlreichen verschiedenen Farben wählen. Wenn sie euch gefallen, könnt ihr ja bei dem Etsy-Shop von Vater Natur Knit vorbeischauen, der regelmäßig aufgefüllt wird.

Oversized-Schal, Mütze und Handschuhe dürfen bei dem aktuellen Wetter wirklich nicht fehlen oder was meint ihr? 😉

Liebe Grüße,

Dr. Martens – casual, edgy or even cute?

Wie oft habe ich über Dr. Martens schon Folgendes gehört: „Die sehen aus wie Clown-Schuhe… geht gar nicht!“ oder „Die kann man ja zu so gut wie gar nichts kombinieren…“? Ich sage: Stimmt überhaupt nicht. 🙂 Ich liebe meine Dr. Martens Boots und finde, dass sie so vielseitig sind wie nur wenige Schuhe, die sich ansonsten in meinem Schuhschrank befinden. Klar, sie sind auffällig – manche würden es vielleicht auch als klobig bezeichnen – aber ich persönlich finde, dass sie jedem Look etwas ganz Eigenes und Besonderes verleihen, sodass ich sie wirklich nicht mehr missen möchte. Davon abgesehen liebe ich sie allein schon deshalb, weil sie sowas von bequem sind und meine Füße im Winter schön warm und trocken halten. Während sich viele vor allem in der Anfangszeit darüber beschweren, dass sie Blasen und wunde Stellen an den Füßen verursachen, kann ich wirklich nur Gegenteiliges sagen: Von Anfang an haben sie mir keine Probleme bereitet und mich zuverlässig von A nach B getragen.

Nun aber dazu, wie ich meine Stiefel von Dr. Martens am liebsten kombiniere. Wer mich kennt, weiß, dass ich gerne ganz viele verschiedene Stile ausprobiere. Ich möchte mich einfach nicht festlegen und mich immer wieder neu erfinden. Umso besser, dass sich die Docs so vielseitig kombinieren lassen!
Oft muss es bei mir einfach schnell gehen: Mal eben kurz aus dem Haus, weil wieder was beim Einkauf vergessen wurde? Keine Seltenheit bei mir. 😀 Da ich auf dem Weg zum Supermarkt keine Modenschau abliefern möchte, muss ein bequemer Pulli und eine Jeans her. Dann werfe ich nur noch meinen Mantel über und fertig ist mein Casual Look. 🙂 Um die Farbe meiner Dr. Martens aufzugreifen, habe ich für die Fotos noch ein khakifarbenes Hemd unter meinen Pullover gezogen – eine Kombi, die ich vor allem im Herbst und Winter sehr gerne mag. 🙂

Doch auch zu süßen, mädchenhaften Looks lassen sich die Stiefel perfekt kombinieren. Ich habe mich für ein Blumenkleid mit Strumpfhose entschieden. Für den Sommer könnt ihr die Boots natürlich auch ohne Strumpfhose tragen. Auf diese Weise wird das brave, süße Outfit ein wenig durchbrochen, was mir klasse gefällt. 🙂

Meine Lieblingskombination ist aber wieder einmal ein rockiges, edgy Outfit. In diesem finde ich mich persönlich am besten wieder und fühle mich rundum wohl. Der knielange Rock, mein Guns’n’Roses Shirt und meine geliebten Docs machen den Look einfach zu einem echten Hingucker. Passend dazu habe ich den MAC Stone aufgetragen, der zwar alles andere als eine Alltagsfarbe ist, zu solchen Looks aber das perfekte i-Tüpfelchen ist.

Was sagt ihr? Gehen Docs gar nicht oder liebt ihr sie so sehr wie ich? Falls ja, wie kombiniert ihr sie am liebsten? Ich lasse mich auch gerne von euren Ideen inspirieren.

Alles Liebe,

Sweater weather – let’s get cozy

Während uns der Herbst die letzten Tage noch mit schönen, sonnigen Stunden erfreut hat, wird es langsam so richtig ungemütlich und kalt. Gerade dann liebe ich es, eine simple Jeans zu einem kuscheligen Sweatshirt zu kombinieren. Lange schon bin ich um den Calvin Klein Sweater herumgegeistert, weil ich ihn einfach wahnsinnig gemütlich finde und er aufgrund seiner schlichten Optik zu allem passt. Immer wieder war er ausverkauft, bis ich vor Kurzem im Sweatshirt-Bereich von about you fündig wurde. Und siehe da: Es gab ihn auch noch in meiner bevorzugten Farbe, in Grau. ❤

Ich habe mich für die Größe S entschieden und bei mir sitzt er genau so, wie ich es mir vorgestellt habe: Nicht zu eng und nicht zu locker. Der leichte Oversized-Schnitt lässt jeden Look direkt lässig wirken – mich erinnert der Sweater immer ein wenig an den Skaterlook, den ich zu früherer Zeit ganz toll fand. 😀 Passend dazu habe ich die klassischen, schwarz-weißen Vans Sk8-Hi und Wollsocken angezogen. Auch meine carhartt Beanie sollte das lässig-legere Outfit stimmig unterstreichen.

Um auch bei kälteren Temperaturen schön warm zu bleiben, habe ich außerdem meine Daunenjacke von Converse dazu kombiniert: Ich liebe sie sowohl zu Casual als auch schickeren Looks – besonders praktisch sind die extralangen Arme, die dafür sorgen, dass auch die Hände schön warm bleiben. Und da die Finger trotzdem frei sind, lässt es sich unterwegs auch problemlos auf dem Smartphone tippen. 😉

In puncto Accessoires bleibe ich, wie nahezu immer, bei meiner geliebten Daniel Wellington Uhr, deren Lederarmband ich erst vor Kurzem von Braun zu Schwarz geändert habe. Innerhalb von ein paar Minuten ist das Armband gewechselt, sodass man seine Uhr immer an den aktuellen Look anpassen kann. 🙂 Außerdem habe ich passend dazu meinen silbernen Armreif (ebenfalls von Daniel Wellington) umgelegt – eine schlichte, aber durchaus edle Kombi, die perfekt für den Alltag geeignet ist. Die süße, aus einem Lederband geformte Schleife um meinen Hals verleiht dem Look eine weibliche Note und setzt somit einen schönen Kontrast zu dem Boyfriend ähnlichen Outfit. Mit meiner Liebeskind Tasche, die nun schon seit vielen Jahren meine treue Begleiterin ist, bin ich dann endlich ready to go – egal, ob zur Uni oder in die Arbeit.

Mein Look im Überblick:

  • Sweatshirt: Calvin Klein (hier)
  • Jacke: Converse (hier)
  • Jeans: asos (alt, ähnliche hier)
  • Wollsocken: Calzedonia
  • Beanie: carhartt (hier)
  • Schuhe: Vans Sk8-Hi (hier)
  • Halskette: amazon (hier)
  • Uhr und Armreif: Daniel Wellington (hier und hier)
  • Tasche: Liebeskind (alt, ähnliche hier)

Wie haltet ihr euch im Winter schön warm? 🙂

Alles Gute,