Live it. Lift it. – from couch potato to fitness freak?

Heute möchte ich euch ein bisschen was über das Programm Live it. Lift it. (kurz LILI) erzählen. Ich habe in Form einer Kooperation die Möglichkeit bekommen, es zu testen und möchte nach nun fast zwei Wochen meine ersten Erfahrungen mit euch teilen. 🙂

Hätte mir jemand vor kurzer Zeit noch gesagt, dass ich an einem Fitnessprogramm teilnehme und eine Ernährungsumstellung mache, hätte ich ihn vermutlich für verrückt erklärt. Wer mich kennt, weiß, dass ich Süßigkeiten und Fast Food (leider) über alles liebe. Zum Frühstück auf mein geliebtes Nutella verzichten? Nach dem Mittagessen kein Snack a la Duplo, Milchschnitte oder Grießpudding? Undenkbar. Trotzdem habe ich zunehmend gemerkt, dass meine Ernährung zahlreiche negative Aspekte mit sich bringt: Ich habe mich oft schlapp, unmotiviert gefühlt und meine Haut dankte es mir mit Unreinheiten. Für mich war einfach klar: Da muss sich was ändern. LILI kam mir deshalb mehr als gelegen.

Die Vorbereitung

Im ersten Schritt müsst ihr euch online für das Programm registrieren. Dort müsst ihr eure Körpergröße, euer Gewicht und euer Ziel angeben. Ich weiß leider nicht mehr alle Optionen auswendig, aber es gibt beispielsweise die Möglichkeit, „Körperfettreduktion“ oder „Gewicht halten“ auszuwählen. Ich habe mich für ersteres entschieden: Im konkreten Fall bedeutet das bei mir, dass ich gerne drei bis vier Kilo abnehmen und meinen Körper besser definieren möchte. Außerdem könnt ihr angeben, welche Zutaten ihr nicht gerne esst. Ich gehe davon aus, dass euch entsprechende Rezepte demnach gar nicht vorgeschlagen werden, für mich war das allerdings weniger relevant, da es kaum etwas gibt, das ich nicht esse. 😀 Was das Training betrifft, könnt ihr euch entscheiden, ob ihr Homeworkouts oder das Trainieren im Fitnessstudio bevorzugt. Da ich bei keinem Fitnessstudio angemeldet bin, habe ich das Training zuhause gewählt. Nach Auswahl eures gewünschten Startdatums bekommt ihr dann einen Tag vor Beginn euren individuellen Ernährungs- und Fitnessplan per Mail zugeschickt. Solltet ihr montags starten wollen, erhaltet ihr die Links bereits am Freitag oder Samstag, sodass ihr rechtzeitig die Zutaten für die Rezepte besorgen könnt.

Der Ernährungsplan

Euer Ernährungsplan ist schön übersichtlich gestaltet. Für jeden Wochentag werden euch drei Spalten angezeigt: Dort könnt ihr zwischen zahlreichen Rezepten wählen, die ihr zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen zubereiten wollt. In jeder Spalte seht ihr außerdem, wie viele Kalorien mit dem jeweiligen Essen verbunden sind. Im oberen rechten Bildschirmbereich wird euch daraufhin die Gesamtkalorienanzahl pro Tag angezeigt – bei mir lag sie immer etwa bei 1.500 Kalorien. Falls ihr zu wenig oder zu viel esst, wird eine entsprechende Warnung angezeigt. Ihr habt zudem die Möglichkeit, bis zu fünf Snacks auszuwählen. Dort ist auch nicht nur Gesundes dabei. 😉 Ihr könnt euch beispielsweise auch für eine Milchschnitte oder Clif Bar – ich liebe sie! – entscheiden. Das finde ich persönlich toll, schließlich muss man somit auch nicht zwanghaft komplett auf Süßes verzichten. Dementsprechend werden allerdings auch automatisch Änderungen bezüglich der Menge bei euren Hauptmahlzeiten vorgenommen. Sowohl beim Frühstück als auch beim Mittag- und Abendessen wird genau angegeben, wie viel Gramm beziehungsweise Milliliter ihr von welcher Zutat verwenden dürft. Es heißt also: alles abwiegen! Ich muss zugeben, dass gerade das für mich anfangs sehr gewöhnungsbedürftig war. Schnell habe ich mich allerdings daran gewöhnt und da die Rezepte allesamt nicht mit stundenlangem Aufenthalt in der Küche verbunden sind, ist es völlig in Ordnung. Somit gilt also: Auch wenn ihr jobbedingt nicht viel Zeit habt, die Gerichte lassen sich wirklich in verhältnismäßig kurzer Zeit umsetzen. Um eine Vorstellung von den Rezepten zu bekommen, seht ihr im Folgenden ein paar Fotos davon, was ich so gegessen habe.

Nun zu den wichtigen Fragen: Werde ich satt, wenn ich mich an den Ernährungsplan halte und wie schmecken die Gerichte überhaupt? Ich kann sagen, dass mir wirklich ausnahmslos alle Gerichte geschmeckt haben. Etwas, das ich zuvor nicht für möglich gehalten hätte. 😀 Was die Menge angeht: Damit hatte ich zugegebenermaßen des Öfteren meine Probleme, was allerdings auch daran liegen mag, dass ich zuvor relativ unkontrolliert/ zu viel gegessen habe. Aber auch diesbezüglich habe ich in der zweiten Woche eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur ersten bemerkt.

Der Fitnessplan

Wenn ihr euch auf der LILI Seite einloggt, wird euch außerdem euer Trainingsplan angezeigt. In meinem Fall gab es pro Woche immer zwei Rest Days, ansonsten bestand der Plan aus einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Oberkörper- und Unterkörpertraining sowie Cardio und HIIT-Einheiten. Was das Oberkörper- und Unterkörpertraining anbelangt, findet ihr auf der Website Videos, die euch zeigen, wie ihr die entsprechenden Übungen ausführt. Cardio bedeutete für mich 45 Minuten joggen, während die HIIT-Einheiten aus einem Wechsel zwischen Sprinten und Joggen bestanden. Fünfmal die Woche Sport mag sich erst einmal viel anhören, allerdings hatte ich es relativ zügig in meinen Alltag integriert und habe bereits jetzt das Gefühl, dass ich das Training „brauche“. Einige Übungen und vor allem die HIIT-Einheiten fallen mir noch etwas schwer, aber ich bin mir sicher, das wird im Laufe der Zeit besser. Übrigens braucht ihr für die Durchführung des Trainings kaum Utensilien: Ein paar Gewichte, eine Matte und ein Miniband sind ausreichend.

Mein vorläufiges Resümee

Auch wenn ich das Programm erst seit knapp zwei Wochen durchziehe, habe ich bereits einige Veränderungen bemerkt: Ich fühle mich fitter, motivierter und sogar meine Haut sieht deutlich besser aus (ich frage mich, ob diese Auswirkung bereits nach so kurzer Zeit darauf zurückzuführen ist, aber anders kann ich es mir auch nicht erklären). Ich bin vom LILI Programm bisher wirklich begeistert, auch wenn es eine Zeit gedauert hat, bis ich mich daran gewöhnt habe.

Übrigens: Ihr habt auch die Möglichkeit, einen Tag zu pausieren. Denn seien wir mal ehrlich: Manchmal kann man sich einfach nicht ganz so strikt an einen solchen Plan halten, beispielsweise im Urlaub oder auf einem Geburtstag. Dementsprechend habe auch ich an meinem Geburtstag pausiert, der Plan wird somit um einen Tag nach hinten versetzt und ihr könnt ganz normal weitermachen. 🙂 Die erste Phase dauert insgesamt 30 Tage an – wer Lust hat, kann LILI aber fortsetzen. Dann warten neue Trainingseinheiten und Rezepte auf euch. Wer noch mehr Abwechslung zu den zahlreichen vorgeschlagenen Gerichten braucht, kann zudem durch das Foodbundle (es gibt zwei Bände) von LILI weitere Inspirationen erhalten. Tassen-Brownies und Flammkuchen (einer meiner Favoriten) hören sich schließlich nicht schlecht an, oder? 😉

Ich werde euch hier auf meinem Blog weiterhin auf dem Laufenden halten, wie es mir mit dem Programm geht und welche Fortschritte ich gemacht habe. Nimmt noch jemand von euch daran teil? Wenn ja, wie sind eure Erfahrungen? 🙂 Ich freue mich auf den Austausch mit euch! Bei Fragen könnt ihr mir außerdem gerne einen Kommentar hinterlassen. 🙂

Wer sich das Ganze nochmal in Videoform anschauen möchte, kann auf meinem YouTube-Kanal vorbeischauen. Dort spreche ich auch nochmal über meine Erfahrungen und zeige euch ein paar mehr Gerichte, die ich zubereitet habe.

Bis dahin alles Gute!

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