arvelle.de – what’s so special about remaindered books?

Hallo Freunde der Sonne,
Wer viel liest und ohne einen Bücherstapel keine Buchhandlung verlassen kann, der weiß: Das kann ganz schön ins Geld gehen. Gerade deshalb greife ich oft auf gebrauchte Bücher oder Mängelexemplare zurück. Vor einiger Zeit habe ich euch die Plattform reBuy vorgestellt, heute soll es um arvelle gehen. In dem Onlineshop werden vorrangig Mängelexemplare verkauft, mittlerweile könnt ihr die Bücher dort aber auch neu erwerben und von tollen Rabatten auf ganze Büchersets profitieren. Ich habe schon mehrfach bei arvelle bestellt und vor Kurzem die Möglichkeit erhalten, mir für einen Gutschein im Wert von 30 Euro etwas auszusuchen.*

Ich hatte schon immer einen Hang zum Unperfekten. So blöd es sich auch anhört: Das betrifft sowohl Lebewesen (sei es Mensch oder Tier) als auch Gegenstände. Wer die Augen offen hält, sieht das Besondere daran. Es ist eine andere Art Schönheit, die mich persönlich um einiges mehr fasziniert als das augenscheinlich Perfekte. Damit ich hier aber nicht großartig abschweife und nicht den Bezug zu Büchern verliere, komme ich zum Punkt: Ich liebe Mängelexemplare. Wenn ich sehe, dass sich im Buchumschlag tiefe Risse befinden, die sich sogar über mehrere Buchseiten ziehen, ist es zwar nicht ganz so leicht für einen Bücherliebhaber wie mich, aber: Warum sollte man sie in diesem Zustand nicht mehr lesen? Dem Leseerlebnis tut es keinerlei Abbruch. Und wahrscheinlich hat niemand anderes auf der Welt dieses Buch mit exakt demselben Mangel im Schrank stehen. Die Vorstellung hat doch was, oder?

Das bedeutet allerdings nicht, dass arvelle Bücher in schlechtem Zustand verschickt – ganz im Gegenteil. Auch alle Mängelexemplare, die ich auf der Plattform bestellt habe, waren stets in einem für mich Top-Zustand. Die kleineren „Fehler“ am Buch fielen mir nie großartig auf. Lediglich der „Mängelexemplar“-Stempel befindet sich in der Regel am Buchunterschnitt. Die Bestellung war auch dieses Mal innerhalb weniger Tage bei mir, inklusive dem tollen arvelle-Lesezeichen.
Nun aber möchte ich euch die Bücher aus meiner Bestellung zeigen und erklären, warum ich mir gerade diese ausgesucht habe.

An order perfectly in line with the mission #makehistossexyagain

Die liebe Wilja und Padi (zwei meiner Lieblings-Booktuber) stellen in ihren Videos immer wieder tolle historische Romane vor und haben mich wirklich auf den Geschmack gebracht. Bisher war es ein Genre, an das ich mich nicht herangewagt habe. Jetzt bin ich aber sehr neugierig darauf, was mich in den Büchern erwartet. In den letzten Monaten habe ich mir einige zusammengesammelt und im Mai beginne auch ich mit dem einen oder anderen historischen Roman.

Rebecca Gablé: Das Haupt der Welt

Viele von euch dürften die Autorin bereits von der Waringham Saga kennen. Da ich mit anderen Büchern, die ich mir in der letzten Zeit zugelegt habe, England ganz gut abgedeckt habe, wollte ich von ihr etwas anderes lesen. Ich habe mich für die „Otto der Große“ Reihe entschieden, die in Brandenburg im Jahr 929 beginnt. Heinrich I ist zu dieser Zeit König und nimmt den slawischen Fürstensohn Tugomir gefangen. Aufgrund der äußeren Umstände ist eine Freundschaft zwischen den beiden unmöglich, trotzdem verbindet sie schnell weit mehr als erlaubt.

Diana Gabaldon: Das flammende Kreuz

Die Highland-Saga von Diana Gabaldon hat mich direkt angesprochen. Das liegt nicht zuletzt am Schauplatz: Schottland ist für mich (bisher nur in meinem Kopf, ab Juli hoffentlich auch tatsächlich) mit der schönsten Landschaft und einer einzigartigen Atmosphäre verbunden, weswegen ich es kaum erwarten kann, in die Welt einzutauchen. Als Leser begleiten wir hier Claire Randall, eine englische Krankenschwester, die im Jahr 1946 mit ihrem Ehemann in den Highlands Urlaub macht. Sie unternimmt eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit ins Jahr 1743 und lernt auf diese Weise ihren zweiten Ehemann kennen. Bei „Das flammende Kreuz“ handelt es sich um den fünften Band der Saga, die anderen habe ich mir zum Teil schon zusammengesammelt, der Rest wird nach und nach ergänzt werden.

Tilman Röhrig: Die Flügel der Freiheit

Bei diesem Buch wurde ich wieder mal von Padi angefixt: Der historische Roman handelt von Martin Luther King. Der bedeutende Bürgerrechtler spielte nicht nur in der Vergangenheit eine entscheidende Rolle, sondern hat auch einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass unsere aktuelle Situation so ist wie sie ist. Mich inspiriert es immer wieder, über Persönlichkeiten zu lesen, die für ihre Träume und Ansichten gekämpft haben. Auch wenn dieses Buch selbstverständlich nicht als Biographie bezeichnet werden kann, freue ich mich trotzdem sehr auf die Lektüre und bin mir sicher, dass es mich bereichern wird.

Falling out of line: Lucinda Riley – Die sieben Schwestern

Auch wenn es nach außen anders wirken mag: Lucinda Riley ist alles andere als eine Kitschroman-Autorin. Ich liebe ihre Bücher. Ihr Schreibstil ist toll, als Leser bewegen wir uns in der Regel zwischen Gegenwart und Vergangenheit und ergründen spannende Familiengeschichten. So auch in der „Sieben Schwestern Reihe“: Im ersten Band begleiten wir Maia, die älteste der Schwestern. Ich freue mich sehr auf diesen Roman und denke, dass er mich im Sommer zusammen mit den anderen Bänden (sofern es mir gefällt) begleiten wird.

Habt ihr schon eines der Bücher gelesen? Wenn ja, wie fandet ihr sie?
Übrigens: Passend zum Thema #makehistossexyagain findet ihr auf meinem YouTube-Kanal ab morgen (15.04.) ein „Historische Romane Special“, im Rahmen dessen ich euch alle Bücher vorstelle, die im Laufe der letzten Monate bei mir eingezogen sind (die arvelle Bücher aus diesem Beitrag sind natürlich auch dabei). Falls ihr Empfehlungen habt, welches Buch ich zuerst lesen soll, könnt ihr mir also gerne auch einen Kommentar unter dem Video dalassen.
Ich wünsche euch noch einen schönen Samstag, meine Lieben!

*Dieser Blogbeitrag ist in freundlicher Kooperation mit arvelle entstanden. Dies hat keinen Einfluss auf meine persönliche Meinung.

Advertisements

Vegan banana cake without eggs, sugar and butter: so delicious!

Ehe ich euch das Rezept für einen leckeren veganen Bananenkuchen an die Hand gebe, eine kleine Info vorab: Ich selbst ernähre mich weder vegan noch vegetarisch. Ich habe meinen Fleisch- und Fischkonsum allerdings drastisch reduziert und achte sehr darauf, wo ich einkaufe, wenn ich mich doch einmal dazu entscheide, ein Fisch- oder Fleischgericht zu zaubern. Nichtsdestotrotz habe ich große Freude daran, vegane und vegetarische Rezepte auszuprobieren. Während es beim Kochen bisher nie ein Problem für mich darstellte und ich ausnahmslos jede vegane beziehungsweise vegetarische Mahlzeit sehr lecker fand, sieht das beim Backen etwas anders aus: Leider hatte ich bis dato oft das Gefühl, dass Eier nur schwer beziehungsweise gar nicht ersetzt werden können. Für mich schmecken die meisten veganen Kuchen nach Knete (mit dieser Aussage mache ich mir vermutlich keine Freunde, allerdings ist das meine ehrliche Meinung). Trotzdem wollte ich das Rezept, das ich bei „Backen macht glücklich“ gefunden habe, in etwas abgeänderter Form ausprobieren, da es sich sehr lecker anhörte.

The ingredients

Ich habe eine kleine Springform (Durchmesser: 18 Zentimeter) verwendet, die Mengenangaben beziehen sich dementsprechend darauf. Für Ein- oder Zwei-Personen-Haushalte sind die kleinen Förmchen absolut klasse, wenn man sich zwischendurch am Backen versuchen möchte.

Was ihr benötigt:

  • 3 sehr reife Bananen
  • 150 g Apfelmus ohne Zucker
  • 100 ml Sojamilch
  • ½ Päckchen Vanille Bourbon Aroma
  • 1 EL Kokosöl
  • 200 g Dinkelmehl Type 630
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Für den Kakao-Teig werden zu einem späteren Zeitpunkt noch folgende Zutaten benötigt:

  • 1 EL Backkakao
  • 1 TL Sojamilch

How to bake this vegan banana cake step by step

So gern ich auch Kuchen selbst backe – die Geduld und Zeit für ewig langes „In-der-Küche-Stehen“ habe ich leider nicht. Deshalb müssen Rezepte bei mir immer schnell gehen und trotzdem ein leckeres Ergebnis liefern. Der vegane Bananenkuchen ist wirklich im Handumdrehen fertig und ihr braucht keine sonderlichen Backkenntnisse dafür:

  1. Der Ofen wird auf 175 Grad Celsius bei Ober-/Unterhitze vorgeheizt.
  2. Im Anschluss müsst ihr die Springform mit etwas Kokosöl einfetten und mit Mehl bestäuben.
  3. Schneidet daraufhin die Bananen in Stücke und gebt sie zusammen mit dem Apfelmus, der Sojamilch, dem Kokosöl und Vanille Aroma in eine Schüssel. Alle Zutaten müssen gründlich miteinander vermischt werden.
  4. Stellt daraufhin ein Gemisch aus dem Mehl, Backpulver, Zimt und Salz her, das ihr nach und nach in das Bananenmus gebt.
  5. Nun beginnt ihr, den Teig in zwei gleiche Hälften zu teilen. In die eine Hälfte gebt ihr das Kakaopulver und einen Teelöffel von der Sojamilch.
  6. Im letzten Schritt müsst ihr den Teig lediglich noch in die Springform geben: Dafür gebt ihr immer abwechselnd einen Esslöffel des hellen Teigs und einen Esslöffel des dunklen Teigs in die Mitte der Form. Der Teig verläuft daraufhin nach außen und es entsteht das Zebramuster, das ihr auf den Fotos seht. Der Kuchen muss nun für etwa 35 Minuten im Ofen bleiben.

Das Ergebnis war für mich nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich absolut ansprechend. Durch die Bananen schmeckt der Kuchen süß genug und ich habe tatsächlich auch nicht die Eier oder den Butter vermisst. Probiert es doch einfach einmal aus und berichtet mir gerne, wie euch der Kuchen geschmeckt hat. Für mich ist er auf jeden Fall eine leckere und gesunde Alternative zu den Kuchen, die ich sonst gerne esse. Übrigens: Wundert euch nicht, wenn der Kuchen innen relativ feucht bleibt, das liegt hauptsächlich an den fehlenden Eiern. Ich muss aber auch sagen, dass mir gerade das an dem Kuchen sehr gut gefallen hat.

Macht es gut und bis bald!