Ahoi Seemann! – Mein Marine Look

Mein neuer Lieblingslook entstand auf völlig ungewöhnliche Weise. So begann alles in einem Laden, um den ich in der Regel einen großen Bogen mache: Orsay. Es ist sicher Jahre her, dass ich einen Fuß in das Geschäft gesetzt habe. Ich finde dort einfach nie etwas Passendes für mich. Da ich jedoch noch einen 15€-Gutschein hatte, wollte ich ihn einlösen, ehe er verfällt…

…und siehe da! Nach einstündigem Suchen wurde ich im Sale-Bereich fündig: Dort hing sie. Eine einzige Damen-Anzugshose in Dunkelblau mit verspielten weißen Punkten. Sowas hatte ich noch nicht im Kleiderschrank, also nichts wie Anprobieren! In meinem Kopf habe ich mir bereits einen schönen lässigen, aber dennoch schicken Look ausgemalt: Die Hose sollte locker sitzen und sich ideal mit einer weißen Bluse kombinieren lassen. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob mir die einzig verbliebene Größe passen würde und ob sie wirklich den Look schafft, den ich mir vorstelle.

Ich wurde jedoch nicht enttäuscht: Sie saß genau so, wie ich es mir gewünscht hatte. Noch besser war, dass die Hose mit 12,90€ genau in meinem Gutschein-Budget war.🙂 Zuhause angekommen musste ich sie direkt mit einer weißen Bluse kombinieren. Spätestens dann war ich mir sicher: Das ist mein neuer Lieblingslook!

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Dazu getragen habe ich außerdem meine Adidas Stan Smiths in Schlangenoptik, die ich vor gar nicht allzu langer Zeit im Sale ergattert habe, und meine Tasche von Piké, die Platz für alles Wichtige unterwegs bietet. Nicht fehlen dürfen zudem meine Daniel Wellington Uhr und meine Armbänder aus Thailand – Accessoire-technisch mache ich derzeit keine großartigen Experimente, ich trage wohl schon seit Monaten denselben Armschmuck.

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Mein Look im Überblick:

  • Bluse: H&M (alt, ähnliche hier)
  • Hose: Orsay (online leider nicht mehr zu finden, vielleicht gibt es sie noch in einigen Läden, ähnliche hier)
  • Schuhe: Adidas Stan Smith (hier erhältlich)
  • Tasche: Piké (hier erhältlich)
  • Uhr: Daniel Wellington Classic Sheffield 36 mm Roségold (hier erhältlich)
  • Armbänder: Aus Thailand

Manchmal geht doch nichts über einen spontanen, unerwarteten Glücksgriff, oder?😉

Ich wünsche euch noch einen schönen Dienstag, Mäuse!

Mein Sommerliebling: Schmuck, der gute Laune macht

Leider merkt man derzeit ja nicht allzu viel vom Sommer… Wir hüllen uns bei regnerischem und kaltem Wetter in Herbstklamotten und greifen derzeit lieber zu einer warmen Tasse Tee als zu einem erfrischenden Smoothie. Doch nicht mit mir!😀 So ganz möchte ich mit dem Sommer noch nicht abschließen. Zwar kann ich nichts an den Temperaturen ändern, allerdings versuche ich immer, bei meiner Kleidung und meinen Accessoires auf Varianten zu setzen, die mich in Sommerlaune versetzen.

Besonders gut traf es sich daher, dass mich letztes Wochenende ein kleines Päckchen von der lieben Michi von Sommerliebling.de erreicht hat.🙂 In ihrem Onlineshop vertreibt sie wahnsinnig schöne Halsketten mit Halbedelsteinen. Schon immer hatte ich ein kleines Faible für die Steine und ihre Bedeutung – eigentlich bin ich nicht esoterisch veranlagt, aber ich erfreue mich immer daran, die Steine anzusehen und glaube auch tatsächlich an die ihnen zugeschriebene Wirkung (ob es nun tatsächlich so ist: wer weiß das schon? Allerdings finde ich es schön, auch an etwas glauben zu können, das nicht unbedingt erklärbar ist🙂 ). Für die Ketten wird außerdem ausschließlich Naturseide und 925er Silber und vergoldetes 925er Silber verwendet. Schon beim Auspacken war ich von der tollen Verpackung absolut begeistert – sowohl daran als auch an der Website merkt man, dass ganz viel Liebe zum Detail dahintersteckt.

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Ich habe mich für den Chalcedon acqua Seaglass entschieden: Mir gefällt das pastellige Mint einfach wahnsinnig gut. Es erinnert mich an all meine Reisen am Meer und zaubert mir jeden Morgen ein Lächeln auf die Lippen. Vor allem zurzeit wäre ich wieder lieber in Thailand als Zuhause an meinem Schreibtisch. Der Stein steht für „Ruhe, Gelassenheit und Zuversicht“ und leistet mir während der harten Studium-Phase im Moment seelischen Beistand.😀

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Ich trage die Kette derzeit wirklich täglich und freue mich jeden Morgen darauf, sie umzulegen. Das schlichte, edle Design ist einfach ganz nach meinem Geschmack und kann zu allem kombiniert werden. Ich werde definitiv noch ein wenig im Shop stöbern (der Onyx gefällt mir nämlich auch sehr gut😛 ) und auch die ein oder andere Freundin beschenken. Viele der Steine sind nämlich auch sogenannte Monatssteine, sodass man seinen Lieben beispielsweise auch am Geburtstag eine kleine Freude damit machen kann. Für mich ist klar: Die Halskette begleitet mich durch den Sommer 2016 und noch viel länger!🙂

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*Diese Anzeige entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Sommerliebling. Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung.

Fühlt euch gedrückt,

Für den perfekten Augenaufschlag: Meine Wimpernverlängerung

Hallo ihr Lieben🙂

Vielleicht geht es euch mit euren Wimpern so wie mir: Wenn ich mich morgens vor dem Spiegel für den Tag fertig mache, bin ich erst einmal ewig damit beschäftigt, meine Wimpern in Form zu bringen. Zwar habe ich relativ viele, dichte Wimpern, allerdings haben diese keinerlei Schwung. Vielmehr sind sie sogar ein wenig nach unten gebogen und verdecken dadurch meine Augen. Schon länger habe ich mir überlegt, eine Wimpernverlängerung durchführen zu lassen, allerdings war es mir bisher immer zu teuer. Nun hatte ich in freundlicher Kooperation mit Dina Vital in Leverkusen die Möglichkeit, es einfach einmal auszuprobieren.

Als ich dort ankam, wurde ich direkt freundlich begrüßt und konnte mich kurz darauf auf die bequeme Liege legen. Dann erklärte mir Dina, zwischen welchen Varianten ich die Wahl hätte. Grundsätzlich kann man sich zwischen verschiedenen Längen (im Regelfall zwischen 6 und 15 Millimetern) entscheiden und den Schwung (A, B oder C) festlegen. Ich verließ mich dabei ganz auf ihre Meinung, schließlich konnte ich nicht einschätzen, wie es an mir letztendlich wirken würde. Da meine Wimpern, wie bereits erwähnt, keinerlei Schwung haben, hat sie für mich den C-Schwung gewählt. Dies ist sozusagen die „stärkste“ Variante, die die Augen wirklich schön öffnet. Was die Länge anbelangt, hat sie sich für 11 Millimeter entschieden – am äußeren Wimpernkranz hat sie allerdings vereinzelte 12 Millimeter Wimpern eingesetzt. Dadurch werden die Augen noch mehr geöffnet und sie wirken für mich persönlich ein wenig „katzenartig“, was mir sehr gut gefällt.🙂

Und dann begann auch schon die Prozedur, die voraussichtlich zwei Stunden dauern sollte. Ich habe es zu keiner Sekunde als unangenehm empfunden, eher im Gegenteil: Rein theoretisch hätte ich dabei auch einschlafen können.😀 Allerdings ist das natürlich subjektives Empfinden – es gibt wohl auch Menschen, die verstärkt mit Augenzucken reagieren. In dem Fall dauert es dann meist ein wenig länger. Ich war jedenfalls nach einer Stunde und 15 Minuten fertig und so lange kam es mir nicht mal vor.🙂

Daraufhin folgte dann der erste Blick in den Spiegel mit neuen Wimpern und was soll ich sagen? Ich war wirklich begeistert! Aber seht selbst: Ich habe euch zum besseren Vergleich Vorher-Nachher-Fotos gegenübergestellt:

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…und hier noch einmal von vorne.🙂

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Wie ihr seht, ist es wirklich ein Unterschied von Tag und Nacht. Es lässt die Augen einfach viel wacher wirken. Ich habe mich ja wirklich schon sehr darauf gefreut, aber ich hätte nicht gedacht, dass ich vom Ergebnis so begeistert sein werde. Dina hat mich mit ihrer Arbeit wirklich von ihrem Können überzeugt und ich bin mir eigentlich schon sicher, dass ich nicht das letzte Mal dort gewesen bin.

Nach der Anbringung sollte man Feuchtigkeit für 24 Stunden möglichst meiden – in dieser Zeit trocknet der Kleber nämlich noch nach. Für die Zeit danach habe ich ein kleines Bürstchen bekommen, mit welchem ich die Wimpern kämmen kann (ab und zu stehen nämlich einmal ein paar Härchen quer). Die ersten Tage mit meinen neuen Wimpern waren einfach toll: Ihr glaubt gar nicht, was für ein tolles Gefühl es ist, morgens einfach komplett auf das Wimperntuschen verzichten zu können.😀

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Möchte man weiterhin eine Wimpernverlängerung haben, sollte man in drei bis vier Wochen wieder zum Auffüllen kommen. Tendenziell merkt man es wahrscheinlich auch selbst, wann es nicht mehr so schön aussieht.

Die Preise variieren zwischen den einzelnen Kosmetikstudios recht stark. Ich habe Dina Vital gewählt, weil ich die Kosten für eine Wimpernverlängerung wirklich sehr human finde: Die erste Verlängerung kostet 99 Euro, das Auffüllen immer 30 Euro (unabhängig davon, ob man nach zwei, drei oder vier Wochen zum Auffüllen kommt). Wer sich schon einmal ein bisschen mit der Thematik auseinandergesetzt hat, weiß, dass man in anderen Studios oft das Doppelte bezahlt.

Ich kann Dina Vital wirklich uneingeschränkt empfehlen: Ich habe mich super aufgehoben gefühlt und bin mit dem Ergebnis rundum zufrieden. Da kann man schon mal loben.🙂

Wie steht ihr zur Wimpernverlängerung? Falls ihr schon länger überlegt, es einmal zu probieren, kann ich nur sagen: Traut euch!🙂

Habt einen tollen Start in die neue Woche, Mäuse!

Boho Chic: Mein Look für den Sommer

Auch wenn die Temperaturen derzeit ziemlich zu wünschen übrig lassen, lasse ich es mir nicht nehmen, eines meiner neuen Errungenschaften auch schon jetzt zu tragen. Wer weiß schließlich schon, wann sich die Sonne endlich mal wieder blicken lässt?🙂 Außerdem wird bei mir dadurch schon die Vorfreude auf die warme Jahreszeit geweckt. Endlich wieder am See liegen, schwimmen gehen oder ein leckeres Eis genießen. Ich bin mir sicher: Es dauert nicht mehr lang!

Das Boho-Kleid kombiniert für mich zwei Dinge, die ich diesen Sommer unheimlich gerne trage: Off-Shoulder-Tops und das lässige, aber dennoch chice Muster, welches den Boho-Look auszeichnet.

Dazu kombiniert habe ich einen natürlichen Lippenstift von MAC, meine Boots von Vagabond, meine kleine schwarze Tasche und meinen Gürtel im Western-Design. Wenn das Wetter wieder beständiger wird, werden die Boots aber natürlich direkt durch Schnürsandalen ersetzt.😉

Mein Look im Überblick:

  • Kleid: asos (hier)
  • Gürtel: asos (hier)
  • Tasche: asos (ähnliche hier)
  • Boots: Vagabond Marja (hier)
  • Ringe: asos (hier)
  • Samthalsband: asos (hier)
  • Lippenstift: MAC cosmetics „Velvet Teddy“
  • Nagellack: essie „maximilian strass her“

Wie steht ihr zum Boho-Look?🙂

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Der zweite Anlauf: Mein Weg zu geraden Zähnen

Hallo Leute!🙂

Nach einer etwas längeren Pause melde ich mich heute wieder zurück. Unser Thailand Urlaub ist leider schon wieder vorbei und der Alltag ruft. Selbstverständlich wird zu unserer Reise auch noch ein Blogartikel folgen – hierfür brauche ich aber noch ein wenig Zeit (allein die Auswahl der Bilder wird einige Stunden in Anspruch nehmen). Dementsprechend möchte ich heute ein völlig anderes Thema ansprechen: Zu diesem gibt es zwar mindestens genauso viel zu sagen, allerdings bin ich dabei nicht auf sonderlich umfangreiches fotografisches Material angewiesen.😀

Wer mir auf Instagram folgt, weiß, dass ich schon länger mit dem Gedanken spiele, wieder eine Zahnspange zu tragen. Und ja, ihr habt richtig gelesen: wieder! Im Jugendalter waren meine Zähne eine einzige Katastrophe: Insgesamt fünfeinhalb Jahre quälte ich mich durch die langwierige und nicht ganz schmerzfreie kieferorthopädische Behandlung. Das Hauptproblem damals war bereits die Engstellung meiner Zähne: Diese waren einfach zu groß für meinen Kiefer und sind es selbstverständlich immer noch. Gerade deshalb hätte ich mir damals nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung schon denken können, dass schöne, gerade Zähne für mich kein Dauerzustand sein werden – zumindest dann nicht, wenn ich nichts dafür tue. Aber wie das immer so ist: Als Jugendliche dachte ich nicht so weit. Ich war einfach nur froh, meine Spange loszuwerden. Anfangs trug ich die Nachtspange noch relativ regelmäßig, aber mit der Zeit wurde es immer weniger. Spätestens als dann meine Lippenpiercing-Phase kam (herrje, das waren Zeiten…), war die Spange abgehakt: War ja schließlich viel zu lästig und schmerzhaft, dass sich das Endstück des Piercings ständig im Draht verhedderte. Es kam wie es kommen musste und die Nachtspange passte nicht mehr. Doch auch das bereitete mir damals keine Sorgen.😀 Beim Blick in den Spiegel sah alles noch relativ „normal“ aus.

So zogen also die Jahre ins Land und ich habe keinen einzigen Gedanken mehr an meine Zahnfehlstellung verschwendet. Während meine Mutter mich mittlerweile schon seit zwei Jahren darauf aufmerksam macht, wie stark sich meine Zähne verschoben hätten, kam die Erkenntnis bei mir erst einige Zeit später. Dass sie nicht mehr so schön gerade waren, wusste ich – doch als ich mich Anfang diesen Jahres selbst auf einem Video gesehen habe, war ich für einen kurzen Moment leicht geschockt. Ja, sie sind schief und das nicht nur ein bisschen. Von einigen Seiten kam bereits der Einwand, dass ihnen meine schiefen Zähne niemals aufgefallen wären, aber glaubt mir: Sie sind es.😀 Ich werde sicher noch Fotos von meiner Ausgangslage posten, im Moment fühle ich mich aber noch nicht wirklich bereit dazu – irgendwie ist es mir unangenehm, meine Zähne öffentlich zu präsentieren (für einen Vorher-Nachher-Vergleich wäre es aber natürlich durchaus sinnvoll). Nach dieser Erkenntnis fiel mir auf, dass ich unterbewusst schon länger ein Problem mit meinen Zähnen zu haben schien: Fotos von mir mit einem Lächeln mochte ich nur, wenn sie von mir aus gesehen von links geschossen wurden. Nie habe ich mir Gedanken darüber gemacht, aber ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass dies auch an meinen Zähnen lag: Rechts sind sie nämlich schiefer als links.

Wie auch immer, eines steht fest: Zähne tragen zum Gesamteindruck eine Menge bei. Ich persönlich habe mich immer unwohler damit gefühlt und mich letztendlich dazu entschlossen, etwas dagegen zu tun. Jeder mag eine andere Meinung dazu haben, aber für mich war es wichtig, dass ich mich wohlfühle.

Also begann ich damit, ausgiebig zu recherchieren. Grundsätzlich habe ich von drei verschiedenen Methoden gelesen, die in Frage kämen: Die üblichen (sichtbaren) Brackets, die ich auch schon als Jugendliche hatte, die Inkognito-Spange (Brackets werden auf die Hinterseite der Zähne geklebt) und Invisalign. Für mich war klar: Ich möchte keine Spange, die man direkt sieht. Mit knapp 24 Jahren möchte ich einfach eine möglichst unauffällige Variante (auch das ist natürlich rein subjektives Empfinden). Dementsprechend kamen also nur Invisalign und die Inkognito-Spange in Betracht. Da letztere aber nochmal deutlich teurer ist und mir die Methode rein gefühlsmäßig nicht zusagt, war ich eigentlich von Anfang an auf Invisalign fokussiert. Bei dieser Methode werden durchsichtige Schienen eingesetzt. Je nach Fehlstellung wird dabei eine unterschiedliche Anzahl an Schienen gefertigt. Diese werden nummeriert und ihr hangelt euch sozusagen von Schiene zu Schiene bis ihr das perfekte Ergebnis erhaltet. Der Wechsel auf die nächste Schiene findet etwa alle ein bis zwei Wochen statt.

Mit diesem Vorwissen vereinbarte ich also Termine bei verschiedenen Kieferorthopäden. Ich würde euch dabei auch wirklich empfehlen, mehrere Meinungen einzuholen. Zum einen variieren die Preise bisweilen stark, zum anderen werden euch unterschiedliche Behandlungsmethoden vorgeschlagen. Mein erstes Beratungsgespräch holte mich ziemlich schnell auf den Boden der Tatsachen zurück: Der Kieferorthopäde empfand Invisalign als keine geeignete Behandlungsmethode für mich. Die einzige Möglichkeit wäre das Ziehen von vier Zähnen und die anschließende Behandlung mit Brackets. Dabei hatte ich jedoch kein gutes Gefühl: Gesunde Zähne ziehen lassen fühlte sich für mich einfach nicht richtig an. Sollte das wirklich die einzige Methode für mich sein, hätte ich wahrscheinlich auf eine kieferorthopädische Behandlung vollends verzichtet. Umso wichtiger war es für mich, eine weitere Meinung einzuholen. Auf Empfehlung der lieben Jenny von fashioncircuz.com hin wurde ich auf eine brandneue Praxis in Köln aufmerksam. Frau und Herr Dr. Schumacher machten einen sympathischen Eindruck und die guten Bewertungen im Internet sprachen ebenso für sich. Beim Besuch der Website von cologne smiles war ich ebenso positiv überrascht: Die Homepage ist übersichtlich aufgebaut, hat ein ansprechendes Design und trifft vor allem den Nerv der Zeit! Wie praktisch ist es denn bitte, seinen Beratungstermin einfach per Klick online zu buchen?

Also nichts wie hin da! Wenig später hatte ich mein Beratungsgespräch mit Herrn Dr. Schumacher. Beim Betreten der Praxis war ich schon von der tollen, modernen Einrichtung und den Hightech-Geräten begeistert. Auch der Wartebereich ist absolut gemütlich: Wer möchte, kann die Wartezeit mit Zeitschriften überbrücken oder aber mit einem der Tablets im Internet surfen. Wer seine Tasche nicht überall mit hinschleppen möchte, kann diese außerdem in ein Schließfach geben. Nichts dergleichen habe ich bisher in einem Wartezimmer gesehen: Meiner Meinung nach tolle Ideen, die der Praxis einen ganz eigenen Charme verleihen.
Wichtiger als die Umgebung ist aber natürlich der Umgang mit dem Kunden. Ich habe mich bei cologne smiles direkt wohlgefühlt: Alle waren freundlich und haben sich klasse um einen gekümmert. Beim Beratungsgespräch hat sich Herr Dr. Schumacher viel Zeit genommen und mir alles ausführlich erklärt. Dabei wurden alle in Frage kommenden Behandlungsmethoden besprochen und auch alle anfallenden Kosten dargelegt (etwas, worauf ihr übrigens immer achten solltet). Im Anschluss wurden noch Bilder von mir und meinen Zähnen gemacht, um hinterher genau besprechen zu können, was gemacht werden muss (Die Fotos habe ich nach meinem Termin übrigens auch per Mail zugeschickt bekommen. Ein toller Service!). Und siehe da: Invisalign kam für mich in Frage! Zwar muss ich damit rechnen, für den Rest meines Lebens nachts eine Spange tragen zu müssen, aber das ist es mir wert.🙂

Für mich stand also fest: Dort lasse ich die Behandlung durchführen. Kurz darauf wurden die Abdrücke gemacht und irgendeine Laser-Prozedur (fragt mich nicht nach Genauerem :D) stand mir bevor. Danach dauerte es drei Wochen, bis die Schienen fertig waren (diese werden in den USA produziert). Ehe mir die Schienen eingesetzt wurden, wurden insgesamt sieben Attachements angebracht, welche die Bewegung der Zähne begünstigen sollen.

Ich habe für den Anfang nun die ersten fünf Schienen bekommen, die ich wöchentlich wechsle. Dazu bekommt jeder Invisalign Patient ein kleines Starterpaket bestehend aus zwei Aufbewahrungsdosen und einer ausführlichen Anleitung rund um den Umgang mit den Invisalign Schienen.

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Invisalign Starterkit

Da ich nun erst seit zwei Tagen meine erste Schiene von insgesamt 44 trage, kann ich noch nicht allzu viel dazu sagen. Ich wollte hier auf meinem Blog jedoch ein gelegentliches Update posten.🙂 Bis jetzt fühlt sich alles in Ordnung an und ich denke zumindest, dass ich dadurch keine größeren Sprachprobleme habe. Klar, mit ein wenig Schmerzen ist das Ganze natürlich schon verbunden, aber bis jetzt ist es wirklich aushaltbar. Das Einzige, was sich etwas unangenehm anfühlt: Dadurch, dass meine Zunge beim Sprechen ständig in Kontakt mit den Schienen kommt, ist sie etwas wund.

Alles in allem muss ich aber sagen: Ich bin wirklich froh, diesen Schritt gemacht zu haben und kann es gar nicht abwarten, bis meine Zähne wieder schön gerade sind. Solltet ihr auch über eine kieferorthopädische Behandlung nachdenken, kann ich euch nur dazu raten. Auch im Erwachsenenalter ist es noch nicht zu spät und ihr habt einfach so viele Jahre etwas davon. Das A und O ist allerdings eine gründliche Recherche und das Einholen mehrerer Meinungen.🙂 Solltet ihr noch weitere Fragen haben, beantworte ich diese gerne nach bestem Wissen und Gewissen in den Kommentaren.

Habt alle einen schönen Mittwoch!